Das Ziel von ForceManager war und ist es, die Arbeit von Vertriebsteams zu erleichtern. In dieser Situation, in der wir von zu Hause aus arbeiten müssen, richten wir unseren Fokus ebenso auf Erleichterungen und effektives Arbeiten. Wir wollen weiter helfen und haben keinen Zweifel daran, dass die Rolle des Vertriebsleiters im Moment entscheidend ist. Er ist dafür verantwortlich, sein Team zu führen, es zu stärken und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Aus diesem Grund haben wir hier eine Liste mit einigen hilfeichen Tipps zusammengestellt, um Ihr Team, in Zeiten von COVID-19, von zu Hause aus zu managen.

TIPP #1 Mehr Flexibilität bei der Aufgabenerfüllung

Eine wichtige Aufgabe des Vertriebsleiters besteht darin, Arbeitsabläufe und eine klare Aufgabenverteilung im Team zu definieren und sicherzustellen, dass diese auch in die Praxis umgesetzt wird. Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, dass Sie Ihrem Team weiterhin vertrauen, aber Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeiten einräumen, die Arbeit und die Erledigung der Aufgaben flexibler gestalten zu lassen. Solange die Ziele erreicht werden, kann eine gewisse Zeitflexibilität bestehen. Und um dies zu erreichen, sind definierte Arbeitsabläufe, die Organisation und damit das effiziente Management der verfügbaren Zeit das Wichtigste. Vergessen wir nicht, dass die überwiegende Mehrheit der Mitarbeiter Schwierigkeiten haben wird, das Persönliche und das Berufliche zu trennen, wenn sie von zu Hause aus arbeiten. Schlagen Sie Ihrem Team daher vor, die Aufgaben so zu priorisieren und zu organisieren, dass die Wichtigsten immer als erstes am Morgen angegangen werden.

Bei Vertriebsteams, die mit ForceManager arbeiten, können sie zu Beginn des Tages ihren Kalender über die Web-App überprüfen. Dort können sie alle ihre täglichen, wöchentlichen und monatlichen Aufgaben stets einsehen. Als Vertriebsleiter haben Sie neben der Anzeige Ihrer Aufgaben auch die Möglichkeit, diese so zu konfigurieren, dass sie die Aufgaben aller Mitglieder Ihres Teams anzeigen und somit jederzeit wissen, wo Sie Unterstützung leisten können.

TIPP #2 Anzahl und Zeitpunkt von Team-Meetings festlegen

Ich denke, Sie haben sich inzwischen gefragt, wie viele interne Besprechungen Sie durchführen sollten. Jetzt ist es an der Zeit, so nah wie möglich am Team zu sein. Daher ist es die Aufgabe des Vertriebsleiters, hier einen idealen Weg zu finden.

In einer normalen Situation sollten die Besprechungen wöchentlich stattfinden. Da momentan jedoch viele von zu Hause aus arbeiten, ist es wichtig, das Team täglich zu „treffen“, um die Aufgaben und Prioritäten der einzelnen Teammitglieder zu definieren. Außerdem ist ein regelmäßiger Austausch über den Stand der Arbeit wichtig.

Sie können auch eine Zusammenfassung der Ergebnisse hinzufügen; KPIs und Ziele (wöchentlich, monatlich, vierteljährlich).

Zudem können Sie das Einzelgespräch nutzen und individuelles Coaching durchführen. Jetzt ist nicht die Zeit für Mikromanagement, jetzt geht es darum Vertrauen zu zeigen und zu motivieren.

Vergessen Sie nicht, sich gelegentlich informell mit ihnen zu treffen, wie z.B. in einem virtuellen Afterwork. Dies ist wichtig für das Wohlbefinden und steigert den Teamzusammenhalt. Oder organisieren Sie einen virtuellen Kaffeeklatsch, um sich mit Ihrem Team auf entspannte Weise auszutauschen.

Die Arbeit im Vertrieb ist oft einsam und aufopfernd. Manchmal braucht Ihr Team ein aufmunterndes Wort.

TIPP #3 Reflektieren, nachdenken und analysieren

Nehmen Sie sich Zeit zum Reflektieren, Nachdenken und Analysieren. Das ist wichtig für die Zeit nach der Coronakrise, um dann für die neue Situation einen angepassten Aktionsplan für den Vertrieb erstellen zu können.

Denken Sie an den ersten Tipp: Wir müssen uns in die Situation jedes Mitarbeiters einfühlen. Sie müssen sich auf die Ergebnisse und die Arbeitseinstellung konzentrieren, nicht auf Arbeitszeiten oder die Präsenz am Telearbeitsplatz.

Manager können ihre Ziele nicht alleine erreichen, sondern benötigen die Hilfe und Unterstützung eines Teams: ein zusammenhängendes, effizientes und motiviertes Team. Denken Sie also über die Strategie nach, analysieren Sie Ihre Berichte und stärken Sie den Teamzusammenhalt.

Ein Beispiel ist die Erstellung von Berichten, die sich auf die aktuelle Situation konzentrieren, mit Informationen zu den Schlüsselindikatoren der in Ihrem CRM registrierten Vertriebsarbeit, die sehr nützlich sind, um deren Performance und Entwicklungsmöglichkeiten zu überprüfen.

TIPP #4 Schulungen fördern

Fördern Sie Schulungen, wie z.B. die Teilnahme an Webinaren, Kursen, Rollenspielen oder Austausch von Verhandlungstechniken:

Rollenspiele: Lernen Sie, wie sich Ihre Vertriebsmitarbeiter in bestimmten Verkaufssituationen verhalten und geben Sie ihnen Feedback. Finden Sie Bereiche, wo Optimierungsbedarf besteht und passen Sie Ihre nächste Schulung dementsprechend darauf an. Rollenspiele sind eine perfekte Methode, um Ihr Team auf das Unbekannte vorzubereiten und mehr Selbstsicherheit zu erlangen.

Verhandlungstechniken: Die Vertriebsmitarbeiter verfügen manchmal nicht über die besten Tools, um ihre Angebote und die kalkulierten Preise zu rechtfertigen, so dass sie folglich mehr Rabatte nutzen, um ihre Ziele zu erreichen. Hier ist es die Aufgabe des Vertriebsleiters, neben Inhalten auch Tipps auszutauschen. Zum Beispiel ein Artikel über Verhandlungstechniken oder einer über die besten Abschlusstechniken.

Die Aufgabe des Vertriebsleiters besteht jedoch nicht nur darin, vertriebsbezogene Schulungen zu organisieren, sondern auch technische Hilfsmittel bereitzustellen, die dem Team beider Arbeit helfen können.

Von einem Tag auf den anderen haben viele von uns das Büro mit dem Home-Office eingetauscht. Wenn Ihr Team nicht daran gewöhnt ist, mit digitalen Tools zu arbeiten, müssen Sie jetzt dringend sicherstellen, dass alle entsprechend darin eingearbeitet werden und ihnen alle notwendigen Informationen zur Verfügung stehen.

Wussten Sie, dass laut Statista bisher nur 16% der in Deutschland Beschäftigten von zu Hause aus arbeiten?

Darüber hinaus verfügen 58% der Arbeitnehmer derzeit nicht über digitale Kenntnisse, und obwohl dies der Fall ist, haben Unternehmen diese auch nicht ausreichend geschult.

Andererseits halten 78% der Unternehmen laut PwC die Digitalisierung für relevant.

Nutzen Sie diese Zeit, um Ihre Prozesse weiter zu digitalisieren und Ihr Team zu motivieren indem Sie ihnen die perfekten digitalen Werkzeuge an die Hand geben.

TIPP #5 Kundenpflege

Der Kunde steht im Mittelpunkt. Kümmern Sie sich noch mehr als bisher um Ihre Kunden und helfen Sie Ihnen wo Sie können. In der Krise kann man mit Kundenpflege punkten.

Deshalb:

·       Konzentrieren Sie sich auf die Kundenbedürfnisse

·       Stärken Sie die eigene Marke bei jeder Interaktion

·       Stärken Sie das Kundenerlebnis

Einige Empfehlungen:

·       Starten Sie eine bestimmte Kampagne im Zusammenhang mit der Coronakrise, um zu zeigen dass Sie sich um Ihre Kunden  kümmern

·       Bereiten Sie E-Mail-Vorlagen und Newsletter vor

·       Aktualisieren Sie LinkedIn und andere Profile für eine optimale Ansprache neuer Kundengruppen

·       Artikel oder Verkaufsmaterial lesen, teilen und schreiben

·       Analysieren Sie die Konkurrenz

·       Planen Sie die weitere Kampagnen für die Zeit nach der Coronakrise

Wir sind sicher, dass Ihre Kunden Ihre jetzige Unterstützung mit erhöhter Loyalität in der Zukunft zurückzahlen werden.

TIPP #6 Abschalten

Vergessen Sie nicht, ab und zu mal abzuschalten. Machen Sie tägliche, evtl. auch gemeinsame Kaffeepausen mit Ihrem Team und planen Sie auch genügend freie Zeit für sich selbst ein. Speziell über Mittag ist es sinnvoll, Sport zu machen, frische Luft zu schnappen oder einem Hobby nach zu gehen – ruhen Sie sich aus und tanken Sie Ihre Energiereserven auf, um erholt wieder arbeiten zu können. Jeder braucht gerade in dieser anstrengenden Zeit mal eine Pause!

Wir hoffen, dass diese 6 Tipps Ihnen eine große Hilfe sein werden.

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